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Elsass

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Die Weinbaugebiete des Elsass ziehen sich von den Osthängen der Vogesen, von Strassbourg aus gesehen, im Norden bis in die Gegend von Müllhausen im Süden entlang. Das einzigartige der elsässischen weine besteht darin , dass sie nicht die Namen der Gemeinden oder der Gewächse, sondern der Rebsorten tragen. die berühmtesten Rebsorten sind: Chasselas und Sylvaner, die leichte, frische und fruchtige Weine hervorbringen. Pinot gris ( im Elsaß fälschlicherweise Tokayer genannt), der einen kräftigen, Körpereichen Wein ergibt.

Muskateller, berühmt seiner charakteristischen Fruchtigkeit wegen. Traminer und Gewürztraminer, die allerfeinste Weine von kräftigen Aroma ergeben, die zuweilen fast Likörsüss sind. Riesling, der trockene, elegante, bukettreiche und rassige Weine ersten Ranges ergibt. Zwicker und Edelzwicker sind Mischungen mehrerer Rebsorten von zuweilen sehr angenehmem Geschmack.

 

Die Weine der Franche-Comté

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An den Ausläufern des Juras, zwischen Burgund und der Schweiz, in der alten Provinz der Franche-Comté (Freigrafschaft), werden vorzügliche Weine gewonnen. Der originalste ist der “vin jaunes” (gelber Wein), mit einem ausgesprochenen Nussgeschmack, dessen berühmtester der Châteu-Chalon ist. Eine weitere Spezialität der Region ist der “ vin de paille” (Strohwein), der von Trauben herstammt, die auf Stroh getrocknet worden sind. Weitere Weine der Franche-Comté oder des Juras sind der weisse, rote, rosa und gelbe Arbois; die Weine von l´Etoile und der Côtes-du-Jura.

 

Die Weine der Loire

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Unter dem Namen “ Val de Loire “ fasst man alle diejenigen Weine zusammen, die an den Abhängen geerntet werden, die sich längs der Loire und ihrer Nebenflüsse entlang ziehen. Die Weine von Pouilly-sur-Loire und die von Sancerre haben das eine gemeinsam, abgesehen von den Unterschieden, die sich aus dem Boden ergeben, mit denjenigen von Quincy und Reuilly, das sie der Rebensorte Sauvignon entstammen, bukettreich, fruchtig und elegant sind; es handelt sich hier durchwegs um frische, trockene Weine.

Die Weine der Touraine müssen in rote und weisse Weine eingeteilt werden. Der berühmteste Weisswein ist der rassige, bukettreiche Vouvrai, der trockene, halbtrocken oder mild sein kann. Nach der “Méthode champenoise” behandelt, ergibt er einen angenehm spritzigen Wein, den man zum Aperitif (brut) und Dessert (halbtrocken) gerne serviert. Zu nennen wären noch der Montlouis und die Weine der Touraine, die stets den Namen der Ursprungsgemeinde führen.

Unter den Rotweinen ist der bekannteste der Chinon, der der nach Veilchen duftet, der Bourgueil und der Saint-Nicolas-de-Bourgueil, mit einem himbeerartigen Geschmack. Saumur. Hier gibt es trockene, rassige Weissweine, zuweilen leicht spritzig, während der rote Saumur-Champigny sehr fruchtig schmeckt. ausserdem findet man hier sehr gute trockene Roséweine.

Anjou. Die weissen Anjouweine sind ihrer Fülle und Milde, ihres Aromas und ihrer Kraft wegen berühmt. Die verschiedenen Regionen, die sie hervorbringen, sind: Coteaux-du-Layon sowie die berühmten Bonnezeaux und Quarts-de-Chaume, die sich gut lagern lassen. Die Weine der Coteaux-de-la-Loire sind trocken und gehaltvoll, besonders die edlen Gewächse von Roche-aux-Moines und Couilée-de-Serrant, die ganz grosse Klasse sind. Zu nennen wären noch die Coteaux de l´Aubance und die trockenen, vollen Roséweine (Rosés de Cabernet).

Muskateller (Muscadet). Dieser trockene, frische und süffige, zuweilen leicht spritzige Wein, wird in den beiden Regionen des Departements Loire-Atlantique: Sèvre-et-Maine und Coteaux-de-la-Loire gewonnen.

 

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