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Für die Herstellung von Weisswein wären vor allem Niederösterreich und das Burgenland zu nennen. In Niederösterreich werden im wesentlichen die Rebsorten Grüner Veltliner, Neuburger, Rheinriesling, Sylvaner und Müller-Thurgau angebaut und ergeben Weine, die zum Teil als recht gut angesprochen werden müssen. Vor allem in der Wachau und im Kamptal erzeugt man kräftige, duftige Weine Im Gebiet des Burgenlandes werden neben grünem Veltliner, Rheinriesling und anderen auch weisse Burgunderreben angebaut. Aus ausgesuchten, halbtrockenen Beeren stellt man am Neusiedler See die Ruster-Ausbruchweine her, die einen ausgesprochenen und ausgeprägten Tokajercharackter aufweisen. Im Wiener Bereich werden aus der Umgebung von Klosterneuburg feinblumige, gehaltvolle Weine aus der Burgunderrebe gewonnen, in Sievering gibt es leichte, fruchtige Weine mit angenehmer Säure, und auch die Grinzinger, Nussberger und Kahlenberger Weine sind durchaus nennenswert. Südlich von Wien, aus dem Gebiet der Südbahn, sind die Qualitätsweine zu erwähnen, die aus den Rebsorten Riesling, Sylvaner, Traminer und Muskat-Ottonel produziert werden. Die Steiermark liefert mittlere bis gute Weissweine der Rebsorten Rheinriesling, Gutedel, Traminer und Furmint. Nur etwa 20 % der in Österreich erzeugten Weine entfallen auf Rotweine. Aus Niederösterreich wird ein würziger, extraktreicher, sehr guter Wein gewonnen, der aus der roten Veltlinrebe stammt, aus dem Südbahngebiet kommt der Rotgipfler, aus der blauen Burgunderrebe der rote Vöslauer, und die St.-Laurent-Traube liefert gute aromatische Weine. Der im Burgenland liegende Weinort Oggau ist ebenso wie Rust durch seine feinen, samtigen Rotweine rühmlich bekannt. |
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