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Flug ohne Wiederkehr Ein Bandleader geht zur Armee, um für di GI´s im Zweiten Weltkrieg zu spielen. doch das Weihnachtskonzert 1944 in Paris muss ohne den Orchesterchef stattfinden: Er ist auf dem Weg nach Frankreich verschollen. |
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Wer war Glenn Miller Wenn die Saxophone seines Orchesters erklangen, gingen in den Tanzpalästen von New York bis San Francisco die jungen Leute auf Tuchfühlung. Moonlight Serenade , Hit des Jahre 1939, brachte die Tänzer in Stimmung und den Mann ins Gespräch, der ein Stück neue Jazzgeschichte geschrieben hatte: Glenn Miller wurde zum Topstar. Geboren wurde Glenn Miller am 1. März 1904 in Calrinda im amerikanischen Bundesstaat Iowa; er genoss eine strenge puritanische Erziehung und das elterliche Motto: “ Wenn du gut sein willst, dann sei verdammt gut “ hat ihn später immer wieder zu musikalischen Höchstleistungen angespornt. zunächst spielte er in verschiedenen Jazzbands in Los Angeles; hier lernte er im Orchester des mitreissenden-dynamischen Schlagzeugers Ben Pollack als Posaunist und Arrangeur einzigartigen Big-Band-Jazz und schloss mit Benny Goodman, dem König des Swings lebenslange Freundschaft. endlich konnte er sich den Traum vom eigenen Orchester erfüllen, und mit geradezu kleinlichem Perfektionismus arbeitete der schmale, ernst blickende Mann mit der randlosen Brille am unverwechselbaren Sound, der seine Musik charakterisieren sollte: samig-glatt, weich, einschmeichelnd und unabhängig von Solisten. Die grössten erfolge kamen in den Jahren 1939 bis 1941, als Miller in rascher Folge Dauerbrenner wie: In the Mood, Tuxedo of Junction, Sun Valley Sernade, String of Pearls und Pennsylvania 6-5000 schrieb und arrangierte. Für seinen Millionenhit Chattanoga Choo Choo wurde ihm 1941, und dies überhaupt zum erstenmal, die Goldene Schallplatte verliehen. Auf der Höhe seines Erfolges verdiente der passionierte Musiker und gleichzeitig äusserst kühl kalkulierende Geschäftsmann 150 000 Dollar im Jahr. Beim Krigseintritt der USA im Jahr 1941 kam Glenn Miller auf die Idee für amerikanische Soldaten zu musizieren. +942 löste er sein erfolgreiches Orchester auf, meldete sich zum Militär und bildete dort Bands, deren Musiker auch in Uniform swingten und mit verjazzten Marscharrangements, wie dem St Louis Blues March, die GI´s begeisterten. 1943 formierte sich die Glenn Miller Army Air Force Band, eine Superband aus 45 Musikern, die vor allem durch eine Serie von Rundfunksendungen populär wurde. 1944 wurde sie zur Truppen-Betreuung nach Grossbritannien verlegt; hier wechselten Konzerte, die besonders über die Sender der Alliierten ausgestrahlt wurden, mit Auftritten vor Tausenden von Soldaten. Zu einem solchen Auftritt war Glenn Miller unterwegs, als er im Dezember 1944 verschwand. |
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