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Zwischen 492 - 434 m Meereshöhe erstreckt sich die Einwohnergemeinde Kirchberg von der Ebene am Unterlauf der Emme zum Hügel- und Bergland des Emmentals. Die Dorfschaft Bütikofen im Nordosten und das Gebiet Ey, Wangelen, Düttisberg im Südosten markieren diesen Übergang. Das eigentliche Dorf liegt am rechten Emmeufer und macht so der Bezeichnung “Kirchberg an der Emme” alle Ehre.

 

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Die auf dem Felshügel stehende, 1506 erbaute, weit herum sichtbare Kirche gab dem Dorf den Namen und ziert mit rotem Dach auf grünem Dreiberg und blaue Hintergrund auch das Gemeindewappen. Die Ortsbezeichnung Kirchberg taucht erstmals in einer Urkunde im Jahre 994 auf. Der Besitz wurde diesem Jahr dem Kloster Selz im Elsasss verschenkt. 1481 erwarb Bern vom zerfallenen Kloster Selz den Grundbesitz Kirchberg. Damit gehörte unser Dorf endgültig zu Bern. In der Zeit der napoleonischen Besetzung verteilte die Gemeinde ihren Besitz an die Rechtsamebesitzer. Somit löste sich die Burgergemeinde auf. Die gemeinsam genutzten Allmenden und Wälder gingen in Privatbesitz über.

Kluge Kaufleute betrieben bereits im 18. Jahrhundert erste Fabriken zur Herstellung verschiedener Produkte, die weltweit exportiert wurden. Die Blütezeit der Weberei Elsaesser, der Korbflechterei und Möbelfabrik Cuenin und das Aluminiumwalzwerk Nyffeler, Corti (NYCO) bedeuteten den Beginn eine prosperiernden gewerbliche-industiellen Entwicklung. Vielfältig ist heute das Angebot an Gewerbe-, Dienstleistung-und Industriebetieben mit rund 2050 Arbeitsplätzen. Seit anfangs dieses Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl der Gemeinde mehr als verdreifacht. Neben konventionellen Bauten sind in neuerer Zeit auch moderne Wohn-, Siedlung-, und Gewerbebauten entstanden. Rund die Hälfte der Gemeindefläche dient nach wie vor der landwirtschaftlichen Produktion.

 

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Das Herrschaftshaus “Kleegarten”als Bierbrauerei und Bierwirtschaft von 1840 bis 1901, Maler unbekannt.

 

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